„IDENTITÄTen“

DGPT Jahrestagung 2014
26.-28. September
Lindau am Bodensee

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr verehrte Gäste,

mit unserem Tagungsthema „IDENTITÄTen“ möchten wir die Vielfalt dieses Themas an der Schnittstelle zwischen individueller Entwicklung und sozialer, kultureller und (berufs-) politischer Umgebung unter besonderer Berücksichtigung psychoanalytischer Konzepte ausloten. Mit dem Ihnen nun vorliegenden Programm unserer 65. Jahrestagung ist es uns gelungen, diese Vielfalt durch die vortragenden Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Wissenschaften und der klinisch- psychoanalytischen Praxis darzustellen.

Dabei werden wir uns zum einen mit dem Identitätsthema in der individuellen Entwicklung unter Einbeziehung der altersspezifischen Herausforderungen, des Geschlechterverhältnisses, der religiösen Bindungen und der weltweiten Migrationsbewegungen beschäftigen, zum anderen mit Überlegungen, die aus der klinischen Praxis mit Jugendlichen und Erwachsenen, der Erfahrung mit Großgruppen und der Vermittlungstätigkeit in internationalen Konflikten entstanden sind. Ein besonderes Anliegen in diesem Kontext ist der Verweis auf die mit dem Thema unauflöslich verbundene historische Dimension „deutscher“ Identität. In einzelnen Vorträgen, Themenblöcken und in der Filmveranstaltung werden wir dieser Frage nachgehen.

 

Schließlich widmen wir uns den sozialen und kulturellen Einbettungen unserer Profession im gesellschaftlichen und berufspolitischen Kontext in verschiedenen Veranstaltungen zur Ethik, zur Ausbildungsreform, zur „professionellen Identität“ und zum Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Universität, das durch die aktuellen berufspolitischen Entwicklungen einer Neubesinnung bedarf. Dabei soll durch die thematische Verbindung einzelner Vorträge in den Arbeitsgruppen oder Blöcken am Samstagnachmittag eine Vertiefung der auftauchenden Fragestellungen ermöglicht werden.

Wir wissen, dass wir uns kein einfaches Thema gesucht haben und dass in Zeiten einer „Verflüssigung“ individueller und kollektiver Identitätsentwürfe die Herausforderungen an unsere Fähigkeit wachsen, eine innere Offenheit für diese Prozesse herzustellen und diese Entwicklungen aufzunehmen. Gleichzeitig ist die Psychoanalyse als Wissenschaft unser Werkzeug zur Reflexion und Durchdringung dieser kulturellen Umformungen und die klinische Praxis der Ort, an dem wir am unmittelbarsten mit deren Chancen, aber auch Brüchen und Verwerfungen konfrontiert sind.

Lindau, im Grenzland zwischen Bergen und See und im Grenzland zu Österreich und der Schweiz ist ein bewegter und gleichzeitig ausreichend ruhiger Ort, sich diesen Fragen zu widmen und im späten Sommer eine nachdenkliche Reise wert.


Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und verbleiben mit herzlichen Grüßen,
Ihre

Susanne Walz-Pawlita
Vorsitzende

Beate Unruh
Stellv. Vorsitzende

Bernhard Janta
Stellv. Vorsitzender

 

Referentinnen / Referenten
Moderatorinnen / Moderatoren

A

Eeva-Kristiina Akkanen-vom Stein

Stephan Alder, Dr. med.

Uwe Altmann, Dr. phil.

Ulrike Anderssen-Reuster,
Dr. med.

B

Cord Benecke,
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Heribert Blaß, Dr. med

Yigal Blumenberg, Dr. Dipl.-Psych.

Monika Braunfels, Dipl.-Psych.

Klaus-Jürgen Bruder,
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Almut Bruder-Bezzel, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Micha Brumlik, Prof. Dr.

Michael B. Buchholz,
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

D

Karl-Albrecht Dreyer, Dr. med.

E

Steffen Elsner, Dipl.-Psych.

Sahap Eraslan, Dipl.-Psych.

F

Klemens Färber, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Helga Felsberger, Mag.phil.Dr. phil.

Daniela Foohs, Dipl.-Psych.

Matthias Franz, Prof. Dr. med.

Kristina Frederking, Dr. med.

Robi Friedman, Dr.

Michael Froese, Dr. phil. Dipl.-Psych.

G

Astrid Gabriel, Dipl.-Psych.

Tobias von Geiso, Dr. med.

Christiane Grammel, Dipl.-Psych.

H

Tilmann Habermas, Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Jürgen Hardt, Dipl.-Psych.

Rolf Haubl, Prof. Dr. Dr.

Ariane Heeper, Dipl.-Psych.

Andreas P. Herrmann, Dr. med. M.A.

Mathias Hirsch, Dr. med.

Kurt Höhfeld, Dr. med.

Wulf Hübner, Dr. phil. M.A.

Monika Huff-Müller, Dipl.-Psych.

J

Bernhard Janta, Dr. med.

K

Ismail Karacaoglan, Dipl.-Psych.

Wolfram Keller, Dr. med.

Beate Kienemund, MDgtn

Mechthild Klingenburg-Vogel,
Dr. med.

Michael Klöpper, Dr. med.

Ulrike Kluge, Dr. phil.

Wolfhard König, Dipl.-Psych.

Jürgen Körner,
Prof. Dr. disc. pol. Dipl.-Psych.

Michael Krenz, Dipl.-Psych. Dipl.-Päd.

L

Klaus Lieberz, Prof. Dr. med.

Erich Limmer, Dipl.-Psych.

M

Christa Marahrens-Schürg,
Dipl.-Psych.

Patricia Martin, Dipl.-Psych.

Rupert Martin, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Angela Mauss-Hanke, Dipl.-Psych.

Wolfgang Mertens, Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Bettina Mudrich, Dipl.-Psych.

Karsten Münch,
Dr. med. Dipl.-Psych.

Volker Münch, Dipl.-Psych.

Ö

Aydan Özdaglar

P

Gabriele Poettgen-Havekost, Dipl.-Psych.

R

Ingrid Rothe-Kirchberger, Dr. med. Dipl.-Psych.

Charlotte Rothenburg, Dipl.-Psych.

Birgitta Rüth-Behr, Dr. med.

Wilfried Ruff, Dr. med. Dr. theol.


S

Georg Schäfer, Dipl.-Psych.

Brunhilde Schmieder-Dembek

Gerhard Schneider, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Oliver Schwald, Dr. med.

Inge Seiffge-Krenke, Prof. Dr. phil.

Sabine Sonntag, Dr.

Anne A. Springer, Dipl.-Psych.

Albrecht Stadler, Dipl.-Psych.

Jürgen Straub, Prof. Dr. phil.

T

Martin Teising, Prof. Dr. phil.

Dorothee C. von Tippelskirch-
Eissing, Dr. phil. Dipl.-Psych.

U

Beate Unruh, Dr. med.

Hediaty Utari-Witt, Dr. med.

V

Ulrike Vetter, Dipl.-Psych.

Vamik Volkan, Emeritus Professor of Psychiatry

W

Susanne Walz-Pawlita, Dipl.-Psych.

Stephanie Wassing, Dipl.-Psych., M.A.

Silke Wiegand-Grefe, Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Stefan Winter

Hans-Jürgen Wirth, Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych.

Z

Anna Zimmermann, Dipl.-Psych.